Portfolio 1 im März 2015

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Das Portfolio 1 verfolgt als wichtigstes Ziel, die Wertschwankungen gering zu halten. Die traditionelle Allokation mit einem sehr hohen Anteil Anleihen mag (wenn man sich auf kurzlaufende Anleihen bester Bonität konzentriert), dieses Ziel tatsächlich unterstützen. Bei Zinserträgen unter Null (die Anlage in erstklassige Anleihen bis etwa sechs Jahre Laufzeit kostet derzeit Geld statt einen Ertrag zu liefern!) erscheint diese Anlageart derzeit jedoch nicht attraktiv. Die Alternativen sind: Investments in Immobilien mit Mieterträgen, breit gestreut, wie dies über einige Fonds möglich ist. Dies mag eine gute Alternative sein, soweit der Anlagebetrag nicht jederzeit verfügbar gehalten werden muss Investments in Anleihemärkten, die derzeit noch einen akzeptablen Ertrag bieten. Dies sind Anleihen in den Emerging Markets in USD, aber auch in lokalen Währungen, und … …zum Artikel.

Portfolio 3 im März 2015

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Das Portfolio 3 verfolgt als wichtigstes Ziel, langfristig einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs zu erreichen. Kurzfristige Schwankungen werden hier eher in Kauf genommen als in Portfolio 2 und 1. Tendenz: aufwärts Nach der Entscheidung der EZB, ab März jeden Monat für sechzig Milliarden Euro Anleihen zu kaufen, ist der Trend der Aktienmärkte in Europa klar vorgegeben. Der Euro wird gegen andere Währungen abwerten, die Gewinne der Unternehmen werden steigen und die Zinsen werden lange Zeit niedrig bleiben. Anleger, die bisher in Anleihen investiert waren, stehen unter großem Druck, andere Anlagemöglichkeiten zu erschließen, die einen höheren Ertrag erwarten lassen. Dies wird die Nachfrage nach Aktien erhöhen. Selbstverständlich wird der erwartete Aufwärtstrend nicht ohne Rückschläge bleiben. Die Grundtendenz erscheint jedoch klar aufwärts gerichtet. In Japan setzt die BoJ (Japanische … …zum Artikel.

Portfolio 1: Ergebnisse im Februar 2015

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Das Portfolio 1 verfolgt als wichtigstes Ziel, die Wertschwankungen gering zu halten. Die Entscheidung der EZB, ab März Monat für Monat für 60 Milliarden Euro Anleihen zu kaufen, wird die Zinsen für Anleihen weiter nach unten und die Kurse von Aktien weiter nach oben treiben. Die mittelfristigen Chancen für Aktieninvestment sind damit gestiegen. Anleihen lohnen sich nur noch, wenn neben dem (fast nicht mehr vorhandenen) Zinsertrag noch Kurs- oder Währungsgewinne zu erwarten sind. Demensprechend habe ich die Investition in Anleihen weiter reduziert und auf solche Märkte fokussiert, die Kurs- oder Währungsgewinne erwarten lassen. Die Aktienquote liegt jetzt bei knapp über 50 Prozent und ist auf die Industrieländer fokussiert mit einem hohen Anteil „Euro-Länder“, deren Aktienbörsen durch die Geldinjektionen der EZB … …zum Artikel.

Portfolio 2: Ergebnisse im Februar 2015

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Das Portfolio 2 verfolgt als wichtigstes Ziel, einen guten Wertzuwachs zu erreichen, soweit dies unter Inkaufnahme von nur mäßigen Schwankungen möglich erscheint. Die niedrigen Zinsen machen es zunehmend schwierig, vernünftige Erträge mit Anleihen zu erzielen. Ein Anleihen-ETF erscheint nur noch sinnvoll, wenn neben den Zinserträgen auch noch Kursgewinne (zufolge weiter sinkender Zinsen) oder Währungsgewinne (durch Anleihen in anderen Währungen) erwartet werden. Deswegen habe ich die Anleihequote in Portfolio weiter reduziert auf nunmehr nur noch 20 Prozent. Die nahezu zinslosen kurzfristigen Anleihen in USD wurden verkauft, nachdem die Chance auf weitere Währungsgewinne (die bisher zu einem sehr guten Gewinn geführt hatten) nunmehr doch stark gesunken ist. Die Aktienquote liegt nunmehr bei 80 Prozent mit einem klaren Schwerpunkt auf Europa. Die Veränderungen im Einzelnen: Abbau ETF für den Weltaktienindex … …zum Artikel.

Portfolio 3: Ergebnisse im Februar 2015

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Das Portfolio 3 verfolgt als wichtigstes Ziel, langfristig einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs zu erreichen. Kurzfristige Schwankungen werden hier in höherem Umfang in Kauf genommen als in Portfolio 1 und 2. Neuer Aktien-Schwerpunkt Europa Die EZB hat mehr geliefert als erwartet: Insgesamt 60 Milliarden Euro zusätzliche Liquidität will sie Monat für Monat in die Märkte geben. Das wird die Preise von Vermögenswerten wie Immobilien und Aktien weiter nach oben treiben. Außerdem wird der Wechselkurs des Euro zum USD und zu anderen Währungen, die im wesentlichen dem USD folgen, weiter schwach bleiben und damit die Export-Chancen der Unternehmen in der Eurozone verbessern. Höhere Umsätze und bessere Margen sollten auf Sicht einiger Monate zu einer Erhöhung der Gewinne und damit zu höheren Aktienkursen der Unternehmen in der … …zum Artikel.

Wirtschaft in der Eurozone auf Erholungskurs

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Die Wirtschaft in der Eurozone  setzte im Januar ihren Erholungskurs trotz der Probleme in und mit Griechenland fort. Die Abwertung des Euro gegenüber anderen Währungen unterstützt die Exportwirtschaft. Das GDP (Bruttosozialprodukt) in der Eurozone begann bereits Mitte 2014 wieder zu wachsen (siehe schwarze Linie). Der Einkaufsmanagerindex (siehe blaue Linie) zeigt, dass sich die Erholung – wenn auch nur mäßig – auch im Januar 2015 fortsetzte. Spanien weiterhin auf positivem Kurs Die Leistungsindikatoren dokumentieren ein moderates Wachstum, wobei Spanien zum wiederholten Mal die Reihe Euro-Staaten anführt. Konsum in der Eurozone wächst Der zurückgegangene Ölpreis führt zu einer Verlagerung des Konsums. Die Verbraucher geben mehr Geld für andere Produkte aus. Die Einzelhandelsumsätze im Dezember 2014 wuchsen um 0,3 % und im Gesamtjahr 2014 um … …zum Artikel.

Portfolio 1: Ergebnisse im Januar 2015

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Das Portfolio 1 verfolgt als wichtigstes Ziel, die Wertschwankungen gering zu halten. Start in das neue Jahr mit gleicher Aktienquote Per Anfang Januar wurde nur eine Position ausgetauscht: Der ETF für Covered Bonds (Pfandbriefe) wurde etwa die Hälfte reduziert. Weitere Zinssenkungen in diesem Bereich und damit Kursgewinne erscheinen nicht so wahrscheinlich wie Kursgewinne und Zinserträge mit Anleihen in den Emerging Markets. Die freigewordene Liquidität wurde deswegen in einen ETF für Anleihen in den Emerging Markets in lokaler Währung investiert. Die Quote der Anleihen blieb damit mit ca. 60 Prozent gleich, wurde jedoch leicht in Richtung EM verschoben. Unerwarteter Erfolg im Januar mit fast sechs Prozent Wertzuwachs Das Ergebnis des Jahres 2014 beschrieb ich als „nicht wiederholbar“. Der Januar 2015 widerlegt diese Prognose: das konservative Portfolio 1, das als … …zum Artikel.

Portfolio 2: Ergebnisse im Januar 2015

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Das Portfolio 2 verfolgt als wichtigstes Ziel, einen guten Wertzuwachs zu erreichen, soweit dies unter Inkaufnahme von nur mäßigen Schwankungen möglich erscheint. Per Anfang Januar 2015 erfolgte nur eine einzige Positions-Änderung: die Covered Bonds (Pfandbriefe) wurden herausgenommen und dafür ein ETF mit Anleihen in den EM mit lokaler Währung hereingenommen. Die Anleihe-Quote liegt damit weiterhin bei knapp unter dreissig Prozent, die Aktienquote entsprechend bei etwas über siebzig Prozent mit einem Schwerpunkt auf die Aktien der Industrieländer. Über sechs Prozent Wertzuwachs im Januar 2015 Die hohe Aktienquote in diesem gemischten Portfolio hat im Januar die Wertentwicklung angetrieben. Mehr noch als die konjunkturelle Entwicklung hat jedoch die Entscheidung der EZB, ein großes Ankaufprogramm für Anleihen aufzulegen, die Märkte beflügelt: die Zinsen von Anleihen … …zum Artikel.

Portfolio 3: Ergebnisse im Januar 2015

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Das Portfolio 3 verfolgt als wichtigstes Ziel, langfristig einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs zu erreichen. Kurzfristige Schwankungen werden hier in höherem Umfang in Kauf genommen als in Portfolio 1 und 2. Als Adjustierung per Anfang Januar 2015 wurde nur eine Position verändert: Der ETF auf den Weltaktienindex wurde reduziert und dafür ein ETF auf die fünfzig größten Werte für „China Offshore“ (= Hong Kong) hereingenommen. Damit startet das Portfolio 3 mit voller Aktienquote in das Jahr 2015. Fast acht Prozent Wertzuwachs im Januar 2015 Die Fokussierung auf Aktienmärkte außerhalb des Euro-Raumes führte zu einem überdurchschnittlichen Wertzuwachs für das Portfolio aus Sicht der Euro-Anleger. Die Stars im Januar waren einmal mehr die Nasdaq in den USA und die indische Börse. Über dreissig Prozent Wertzuwachs seit … …zum Artikel.

Russland steht vor Budgetkürzungen

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Am Mittwoch dieser Woche konferierte der russische Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin mit seinen Ministern, um Maßnahmen zur Lösung der Krise und eine Anpassung des Budgets zu besprechen. Ein Ölpreis um 50 USD pb und ein Rubelkurs von um die 60 / USD würde bei unveränderten Ausgaben zu einem Haushaltsdefizit von fünf Prozent führen. (siehe linke Grafik) Gemäß früheren Äußerungen von Finanzminister Anton Siluanov sollten die Ausgaben für Soziales und Verteidigung, die zusammen etwa fünfzig Prozent des Budgets ausmachen, nicht reduziert werden. Dies würde bedeuten, dass andere Bereiche wie Infrastruktur-Maßnahmen, Erziehung und Gesundheit mit deutlich höheren Kürzungen zu rechnen hätten. (siehe rechte Grafik) Grafiken: CE, London. Fazit: Russland steht vor einem deutlichen Rückgang seiner Wirtschaftsleistung. Ein wieder steigender Ölpreis und eine Zurücknahme der … …zum Artikel.

Die EZB hat die Erwartungen erfüllt

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Mit etwas über zehn Prozent des GDP liegt das Anleihe-Kaufprogramm dicht am Volumen der ersten Kaufprogramme der US Fed und der Bank of England (BoE). Die EZB hat allerdings bereits am Donnerstag die Tür geöffnet, das aktuell veröffentlichte Kaufprogramm auszuweiten. Sie wies darauf hin, dass sie die Anleihekäufe fortsetzen wird, bis sie „eine nachhaltige Annäherung an die angestrebte Inflationsrate“ erreicht hat. Sowohl die Fed als auch die BoE fügten ihrem ersten Anleihekaufprogramm noch weitere Aktionen ähnlicher Art hinzu und verdoppelten damit das Volumen der ersten Maßnahmen. (siehe linke Grafik) Der Bestand der aufgekauften Anleihen bei der Fed und bei der BoE ist nach mehreren aufeinanderfolgenden Ankaufprogrammen deutlich höher als die jetzige Vorgabe der EZB. (siehe rechte Grafik) EZB schloss Griechenland-Bonds vom … …zum Artikel.

Konsum in den Emerging Markets legt weiter zu

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Die Konsumenten in Emerging Asia (ex China) kauften 2013 für 3.600 Milliarden USD Waren und Dienstleistungen, die Konsumenten in China für 3.500 Milliarden. Damit steht Asien für fast die Hälfte aller Konsumausgaben der Emerging Markets gesamt. 2014 ging reduzierte sich das Konsumwachstum in den EM Europe und in Latin America in realer Kaufkraft gemessen auf unter zwei Prozent. Nur Asien blieb mit etwa vier Prozent weiterem Konsumwachstum stabil. Für 2015 und 2016 weist die Vorschau auf eine weitere Abschwächung des Konsums in Lateinamerika und in Emerging Europe hin, wobei in EM Europe vor allem Russland mit einem scharfen Einbruch zu rechnen hat. Der private Konsum in China wächst jedoch weiter mit über sieben Prozent und die EM SubSaharian-Africa legen ebenfalls weiter zu. Grafiken: CE, Londen … …zum Artikel.

Ausweitung der Liquidität unterstützt Aktienkurse

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Die in Australien beheimatete Macquarie Group rechnet für 2015 und 2016 mit einer weiteren Ausweitung der globalen Liquidität von über drei Billionen USD. In ihrem „Global Liquidity Watch“ vom 8. Dezember 2014 veröffentlicht die Macuarie Capital Securities Limited ihre Erwartung, dass die Ausweitung der Geldversorgung in Japan und in Europa schrittweise bis zu 3,5 Billionen USD an zusätzlicher Liquidität in die Finanzmärkte pumpen wird. Dies entspricht etwa fünf Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Macquarie erwartet auch eine lockere Geldpolitik von der PBoC (Zentralbank in China) und von der BoK (Zentralbank in Südkorea). Die Ausweitung der Geldversorgung wird die Probleme der überschuldeten Staaten nicht lösen. Gleichzeitig wird die Wirkung der weiter zunehmenden Geld-Injektionen immer geringer. Die üppige Geldversorgung hält jedoch die aufkeimenden Deflationssorgen … …zum Artikel.

Schweizer Franken eins zu eins zum Euro

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Die Entscheidung der Schweizer Notenbank, den Wechselkurs des Schweizer Franken zum Euro nicht mehr wie bisher durch massive Interventionen bei 1,20 zu begrenzen, führte weit über die Schweiz hinaus zu Schockwellen in den Finanzmärkten. Der Wechselkurs rutschte blitzartig auf deutlich unter einen Franken per Euro und pendelte sich dann etwa bei eins zu eins ein. Rückkehr zur „wahren Bewertung“ ohne Notenbank-Intervention Der Wechselkurs des CHF kehrte nach Aufhebung der Interventionen zu der Bewertung zurück, die er vor Beginn der Notenbank-Interventionen hatte. Ein Blick auf den Wechselkurs zu anderen Währungen lässt erkennen, dass die Interventionen der SNB den Kurs auf einen unnatürlich geringen Wert gedrückt hatten. Die folgende Grafik links zeigt, dass der Schweizer Franken nicht nur gegen den Euro aufgewertet hat, … …zum Artikel.

Russland steht vor schwerer Rezession

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Russlands Staatshaushalt ist durch den stark zurückgegangenen Ölpreis schwer belastet, da die Einnahmen aus dem Export von Gas und Öl den größten Teil der Staatseinnahmen ausmachen. Darüber hinaus führen die Sanktionen, die vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise gegen Russland verhängt worden sind, zu weiteren Problemen. Ausländische Investoren haben einen großen Teil ihres Kapitals aus Russland abgezogen. Auch inländische Kapitalbesitzer transferierten hohe Summen ins Ausland. Die Notenbank entschied sich deswegen im Dezember 2014, die Zinsen auf 17 Prozent zu erhöhen, um die Kapitalflucht zu bremsen. (siehe linke Grafik). Der extrem schnell und stark gefallene Außenwert des russischen Rubel führte dazu, dass Importe teurer wurden und die Inflationsrate im Inland nach oben schnellte. Für 2015 wird eine weitere Erhöhung der Inflationsrate auf … …zum Artikel.

Griechenland vor Neuwahlen

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Am Sonntag, den 25. Januar wählt Griechenland eine neue Regierung. Gemäß aktuellen Umfragen liegt die Syriza-Partei vorne. Deren Führer Alexis Tsipras will die Darlehensbedingungen für die 322 Milliarden Euro Schulden neu verhandeln. 68,5 % der Darlehen wurden von der „Troika“ inklusive IMF ausgereicht. 19,8 % der Bonds liegen in den Händen inländischer Darlehensgeber, 10 % bei verschiedenen Darlehensgebern (linke Grafik). Unter Experten herrscht weitgehend Einigkeit, dass Griechenland seine über 300 Milliarden Staatsschulden niemals zurückzahlen kann. Ein weiterer Schuldenerlass scheint erforderlich. Kaum zur Diskussion stehen dabei die 35 Milliarden Euro Darlehen, die Griechenland vom IMF (Internationaler Währungsfonds) erhielt. Dieser Betrag repräsentiert über 60 Prozent aller Darlehen, die der IMF derzeit gewährt hat. (siehe rechte Grafik). Eine Zahlungsverzug, eine Darlehensreduzierung oder gar ein Ausfall von … …zum Artikel.

EZB steht vor wegweisender Entscheidung

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Am Donnerstag kommender Woche werden alle Blicke auf die EZB gerichtet sein. Mit Spannung erwarten Investoren weltweit die Entscheidung, ab wann und in welchem Umfang die EZB mit der „Bilanzausweitung“ beginnt. So nennen Börsianer das Verfahren, mit dem eine Zentralbank zusätzliche Liquidität in die Märkte gib. Sie kann Staatsanleihen, Unternehmensanleihen oder auch – wie zuletzt auch in der Schweiz geschehen – sogar direkt Aktien kaufen. Damit steht den Verkäufern dieser Wertpapiere neue Liquidität zur Verfügung, die sie für andere Investments einsetzen können. Ausweitung der Geldmenge erwartet Die EZB will damit den Banken, aus deren Bestand sie Anleihen kauft, zusätzliche Möglichkeiten verschaffen, ihre Kreditvergabe auszuweiten und damit das Wirtschaftswachstum fördern. Gleichzeitig führt eine Ausweitung der Geldmenge in der Regel zu einer Abwertung … …zum Artikel.

Grexit kostet Wirtschaftswachstum in Zentral- und Osteuropa

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Ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone (häufig als Grexit bzeichnet) würde Mittel- und Osteuropa (CEE) vor allem in folgenden Bereichen treffen: Die Handelsströme würden beeinträchtigt Die Exporte der CEE-Länder nach Griechenland stehen allerdings nur für etwa 0,5 % des GDPs und haben damit geringe Bedeutung. Das Vertrauen der Konsumenten würde sinken Dies könnte in etwa gleichem Umfang wie 2011 und 2012 geschehen, wo sich die Konsumenten einige Zeit mit ihren Ausgaben zurückhielten. Zwei Jahre danach waren die Folgen des sinkenden Verbrauchervertrauens wieder ausgestanden. Die Bonität der Banken könnte beeinträchtigt werden Während in früheren Jahren die Banken in den CEE-Ländern stark von der Unterstützung ihrer Mutterbanken in Westeuropa abhingen, ist der Bankensektor in Mittel- und Osteuropa heute deutlich besser aufgestellt als vor einigen Jahren. Der Zuwachs an … …zum Artikel.

Indien gibt Anlass zu Optimismus

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Der Preisrückgang des Öls wirkt in Indien wie eine massive Konjunkturhilfe. Der inländische Konsum profitiert von den Ersparnissen beim Treibstoffkauf Die Handelsbilanz verbessert sich aufgrund der reduzierten Rechnungen für den Ölimport Die Subventionen für Treibstoffe wurden reduziert, was wiederum neue Möglichkeiten öffnet, die Wirtschaft mit erhöhten Ausgaben für die inländische Infrastruktur zu unterstützen Zwölf Monate ohne Wahltermine verschaffen Modi Chancen für Reformen Indien hat im Gegensatz zu China eine Demokratie. Dies erwies sich bisher mit Blick auf die dringend benötigten Reformen als massiver Nachteil. Das jüngste Beispiel hierfür war der von den Kohle-Gewerkschaften organisierte Streik, der die Kohleförderung zum Erliegen brachte und damit die Stromversorgung Indiens gefährdete. Jeder Reformversuch von Narendra Modi, dem Premierminister und Hoffnungsträger für Indien, wird von der Opposition und vielen … …zum Artikel.

Kapitalzufluss aus dem Ausland per Saldo bei Null

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Das Vertrauen der internationalen Investoren in die Eurozone hat in jüngster Zeit wieder etwas nachgelassen. Dies führte dazu, dass der Zufluss von ausländischem Kapital in die Eurozone geringer wurde. Die Grafik zeigt die Entwicklung des Kapitalzuflusses in die Eurozone jeweils als Summe der letzten zwölf Monate. Die blauen Säulen geben an, dass Investoren außerhalb der Eurozone zur Jahresmitte 2014 deutlich mehr Portfolio-Käufe tätigten und damit Kapital in die Eurozone brachten, dieses Kaufinteresse jedoch bis Oktober 2014 (letzte verfügbare Daten) zurückging. Gleichzeitig erhöhten sich die Portfolio-Verkäufe (siehe graue Säulen unter der Null-Linie) bereits während des gesamten Jahres 2014. Der Saldo aus Portfolio-Käufen und -Verkäufen bewegte sich gegen Null. Was aus der Grafik nicht hervorgeht, ist die Zusammensetzung des Kapitalflusses: Investoren außerhalb der Eurozone kauften … …zum Artikel.