Wirtschaft in der Eurozone auf Erholungskurs

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Die Wirtschaft in der Eurozone  setzte im Januar ihren Erholungskurs trotz der Probleme in und mit Griechenland fort. Die Abwertung des Euro gegenüber anderen Währungen unterstützt die Exportwirtschaft. Das GDP (Bruttosozialprodukt) in der Eurozone begann bereits Mitte 2014 wieder zu wachsen (siehe schwarze Linie). Der Einkaufsmanagerindex (siehe blaue Linie) zeigt, dass sich die Erholung – wenn auch nur mäßig – auch … …zum Artikel.

Portfolio 2: Ergebnisse im Januar 2015

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Das Portfolio 2 verfolgt als wichtigstes Ziel, einen guten Wertzuwachs zu erreichen, soweit dies unter Inkaufnahme von nur mäßigen Schwankungen möglich erscheint. Per Anfang Januar 2015 erfolgte nur eine einzige Positions-Änderung: die Covered Bonds (Pfandbriefe) wurden herausgenommen und dafür ein ETF mit Anleihen in den EM mit lokaler Währung hereingenommen. Die Anleihe-Quote liegt damit weiterhin bei knapp unter dreissig Prozent, … …zum Artikel.

Russland steht vor Budgetkürzungen

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Am Mittwoch dieser Woche konferierte der russische Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin mit seinen Ministern, um Maßnahmen zur Lösung der Krise und eine Anpassung des Budgets zu besprechen. Ein Ölpreis um 50 USD pb und ein Rubelkurs von um die 60 / USD würde bei unveränderten Ausgaben zu einem Haushaltsdefizit von fünf Prozent führen. (siehe linke Grafik) Gemäß früheren Äußerungen von Finanzminister Anton … …zum Artikel.

Die EZB hat die Erwartungen erfüllt

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Mit etwas über zehn Prozent des GDP liegt das Anleihe-Kaufprogramm dicht am Volumen der ersten Kaufprogramme der US Fed und der Bank of England (BoE). Die EZB hat allerdings bereits am Donnerstag die Tür geöffnet, das aktuell veröffentlichte Kaufprogramm auszuweiten. Sie wies darauf hin, dass sie die Anleihekäufe fortsetzen wird, bis sie „eine nachhaltige Annäherung an die angestrebte Inflationsrate“ erreicht hat. … …zum Artikel.

Konsum in den Emerging Markets legt weiter zu

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Die Konsumenten in Emerging Asia (ex China) kauften 2013 für 3.600 Milliarden USD Waren und Dienstleistungen, die Konsumenten in China für 3.500 Milliarden. Damit steht Asien für fast die Hälfte aller Konsumausgaben der Emerging Markets gesamt. 2014 ging reduzierte sich das Konsumwachstum in den EM Europe und in Latin America in realer Kaufkraft gemessen auf unter zwei Prozent. Nur Asien blieb mit etwa vier … …zum Artikel.

Ausweitung der Liquidität unterstützt Aktienkurse

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Die in Australien beheimatete Macquarie Group rechnet für 2015 und 2016 mit einer weiteren Ausweitung der globalen Liquidität von über drei Billionen USD. In ihrem „Global Liquidity Watch“ vom 8. Dezember 2014 veröffentlicht die Macuarie Capital Securities Limited ihre Erwartung, dass die Ausweitung der Geldversorgung in Japan und in Europa schrittweise bis zu 3,5 Billionen USD an zusätzlicher Liquidität in die … …zum Artikel.

Schweizer Franken eins zu eins zum Euro

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Die Entscheidung der Schweizer Notenbank, den Wechselkurs des Schweizer Franken zum Euro nicht mehr wie bisher durch massive Interventionen bei 1,20 zu begrenzen, führte weit über die Schweiz hinaus zu Schockwellen in den Finanzmärkten. Der Wechselkurs rutschte blitzartig auf deutlich unter einen Franken per Euro und pendelte sich dann etwa bei eins zu eins ein. Rückkehr zur „wahren Bewertung“ ohne … …zum Artikel.

Russland steht vor schwerer Rezession

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Russlands Staatshaushalt ist durch den stark zurückgegangenen Ölpreis schwer belastet, da die Einnahmen aus dem Export von Gas und Öl den größten Teil der Staatseinnahmen ausmachen. Darüber hinaus führen die Sanktionen, die vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise gegen Russland verhängt worden sind, zu weiteren Problemen. Ausländische Investoren haben einen großen Teil ihres Kapitals aus Russland abgezogen. Auch inländische Kapitalbesitzer transferierten … …zum Artikel.

Griechenland vor Neuwahlen

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Am Sonntag, den 25. Januar wählt Griechenland eine neue Regierung. Gemäß aktuellen Umfragen liegt die Syriza-Partei vorne. Deren Führer Alexis Tsipras will die Darlehensbedingungen für die 322 Milliarden Euro Schulden neu verhandeln. 68,5 % der Darlehen wurden von der „Troika“ inklusive IMF ausgereicht. 19,8 % der Bonds liegen in den Händen inländischer Darlehensgeber, 10 % bei verschiedenen Darlehensgebern (linke Grafik). Unter Experten … …zum Artikel.

EZB steht vor wegweisender Entscheidung

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Am Donnerstag kommender Woche werden alle Blicke auf die EZB gerichtet sein. Mit Spannung erwarten Investoren weltweit die Entscheidung, ab wann und in welchem Umfang die EZB mit der „Bilanzausweitung“ beginnt. So nennen Börsianer das Verfahren, mit dem eine Zentralbank zusätzliche Liquidität in die Märkte gib. Sie kann Staatsanleihen, Unternehmensanleihen oder auch – wie zuletzt auch in der Schweiz geschehen … …zum Artikel.

Grexit kostet Wirtschaftswachstum in Zentral- und Osteuropa

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Ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone (häufig als Grexit bzeichnet) würde Mittel- und Osteuropa (CEE) vor allem in folgenden Bereichen treffen: Die Handelsströme würden beeinträchtigt Die Exporte der CEE-Länder nach Griechenland stehen allerdings nur für etwa 0,5 % des GDPs und haben damit geringe Bedeutung. Das Vertrauen der Konsumenten würde sinken Dies könnte in etwa gleichem Umfang wie 2011 und 2012 … …zum Artikel.

Indien gibt Anlass zu Optimismus

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Der Preisrückgang des Öls wirkt in Indien wie eine massive Konjunkturhilfe. Der inländische Konsum profitiert von den Ersparnissen beim Treibstoffkauf Die Handelsbilanz verbessert sich aufgrund der reduzierten Rechnungen für den Ölimport Die Subventionen für Treibstoffe wurden reduziert, was wiederum neue Möglichkeiten öffnet, die Wirtschaft mit erhöhten Ausgaben für die inländische Infrastruktur zu unterstützen Zwölf Monate ohne Wahltermine verschaffen Modi Chancen für Reformen … …zum Artikel.

Kapitalzufluss aus dem Ausland per Saldo bei Null

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Das Vertrauen der internationalen Investoren in die Eurozone hat in jüngster Zeit wieder etwas nachgelassen. Dies führte dazu, dass der Zufluss von ausländischem Kapital in die Eurozone geringer wurde. Die Grafik zeigt die Entwicklung des Kapitalzuflusses in die Eurozone jeweils als Summe der letzten zwölf Monate. Die blauen Säulen geben an, dass Investoren außerhalb der Eurozone zur Jahresmitte 2014 deutlich mehr … …zum Artikel.

Streik bei Coal India legt Kohleproduktion lahm

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In Indien begannen am Dienstag dieser Woche massive Streiks in den Kohleminen. Fünf Gewerkschaften, die die Arbeiter der staatseigenen Coal India vertreten, wollen damit verhindern, dass die bisher von Coal India dominierte Kohleproduktion auch für private Unternehmen freigegeben wird. Sie befürchten vor allem Entlassungen. Am späten Mittwochabend stellten die Gewerkschaften den Streik jedoch mit sofortiger Wirkung ein, nachdem Regierungsvertreter und Gewerkschaftsführer sich in Krisengesprächen … …zum Artikel.

Weltwirtschaft beginnt 2015 etwas langsamer

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Die jüngsten Zahlen über das Wirtschaftswachstum weisen darauf hin, dass sich das Wachstumstempo der Weltwirtschaft im Dezember 2014 etwas verlangsamt hat. In den USA waren die Zahlen zur Jahresmitte 2014 wohl etwas zu optimistisch. Der Ölpreisrückgang hat nicht nur Vorteile für die Energieverbraucher ergeben, sondern auch einen Rückgang der bis dorthin boomenden Fracking-Industrie. China wird – wie bereits seit langem erwartet … …zum Artikel.

Zunehmende politische Risiken

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Die sich aus dem Ukraine-Konflikt ergebenden Risiken führten in 2014 bereits zu einer starken Beeinträchtigung der Anlagemärkte. Der russische Rubel (als Beispiel) verlor über die Hälfte seines Außenwertes. Weniger im Fokus standen bisher die Entwicklungen in den weiteren Staaten von „Emerging Europe“. Hier entstehen an drei Stellen neue Risiken in 2015: Türkei: Präsident Erdogan strebt für die Parlamentswahlen im Juni 2015 … …zum Artikel.

AAB-Depot – aggressiv – im Dezember 2014

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01.12.2014: Start mit einer Investitionsquote von Euro 1.090.043 Die Lombard-Kreditlinie ist zum Monatsanfang Dezember mit 532.254 Euro beansprucht. Dieser Extremwert resultiert aus dem Kauf von ETF-Positionen, die zum Monatsende November sofort abgerechnet wurden mit gleichzeitigem Verkauf von Fonds-Positionen, die valutarisch erst zu Monatsbeginn Dezember gutgeschrieben wurden. Veränderungen im Dezember 2014 01.12.2014 Euro 55.988 Verkauf Magna Mena Fund Die MENA-Region (MiddleEastNorthAfrica) … …zum Artikel.

Die Ära der Globalisierung ist zu Ende

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Die Exporte der EM (Emerging Markets) erhöhten sich in von 1995 bis 2011 mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von um die zwanzig Prozent. 1999, 2002 und 2009 gingen die Exporte zurück, jedoch jeweils gefolgt von einer starken Steigerung mit Wachstumsraten bis über dreissig Prozent. Seit 2012 verharren die Export-Wachstumsraten der EM jedoch auf einem deutlich geringeren Niveau. Wird nun wieder eine Erholung wie in … …zum Artikel.

Bewertungsanstieg unterbrochen

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Anfang 2012 begann in den Industrieländern (Developed Markets = DM) ein Anstieg der Aktienbewertungen, der sich fast linear bis Mitte 2014 fortsetzte. Bewertungen der Aktienmärkte per Mitte Dezember rückläufig In jüngster Zeit gingen die Bewertungen – jeweils ausgedrückt als Verhältnis des Preise zum erwarteten Gewinn der nächsten zwölf Monate – wieder etwas zurück. In Nordamerika (hellblau) liegen wir jetzt wieder etwas unter KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) 20, in Europa … …zum Artikel.

Bewertungen in den Märkten gingen leicht zurück

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Die Aktienbewertungen der Börsen in den Emerging Markets sind in den letzten Monaten zurückgegangen. Den stärksten Rückgang erlebten die Börsen in Lateinamerika (hellgraue Linie), wo die Besorgnis wegen stark sinkender Einnahmen aus dem Ölverkauf und die Enttäuschung über den nicht geglückten Regierungswechsel zusammenfielen. Die Lateinamerika-Region ist allerdings immer noch mit den zwölffachen der für die nächsten zwölf Monate erwarteten Gewinne … …zum Artikel.