Am 4. November veröffentlichten die EU-Kommission, die Cybersicherheitsagentur ENISA und weitere europäische Behörden eine gemeinsame Erklärung. Sie fordern Unternehmen auf, ihre Systeme unverzüglich besser abzusichern. Dazu gab es eine konkreten Anlass: Seit Mitte Oktober wurden in zahlreichen europäischen Ländern die Kühlsysteme von Supermärkten und anderen Unternehmen angegriffen. Hacker manipulierten die Temperatursteuerung, sodass Kühl- und Tiefkühlwaren verdarben. Betroffene Unternehmen erlitten wirtschaftliche Schäden in Millionenhöhe.
Dies unterstreicht einmal mehr, dass die Sicherheit von IT-Systemen nicht nur in Weltkonzernen, sondern auch flächendeckend in allen Unternehmen, Behörden, Banken und sonstigen Einrichtungen mehr Aufmerksamkeit erfordert. Hier ist ein neuer Bedarf entstanden, der von darauf spezialisierten Anbietern gedeckt wird. Einige dieser Unternehmen sind in einem investierbaren ETF „Digital Security“ zusammengefasst.
Hier die Wertentwicklung des iShares Digital Security ETF in den vergangenen sechs Monaten:

Quelle: baha
Dieser ETF entwickelt sich sehr dynamisch und mit hoher Schwankungsbreite. Die Bewertungen sind bereits hoch. Die letzten Tage gab es wieder einmal einen Rückgang von fast 10 %. Dies ergibt für unsere Anlagestrategie „Vermögen fürs Leben“ eine gute Chance, in dieses Geschäftsfeld zu investieren. Ich erwarte langfristig einen Wachstum über dem Durchschnitt. Eine Allokation mit 5 % Anteil am Gesamtvermögen ist für den Start des fonds interne collectif vorgemerkt.
- 5.11.2026 Was steckt hinter dem Kursanstieg vom 4.11.? - 5. November 2026
- 5.11.2026 Cyberangriffe auf Kühlsysteme – die EU-Kommission fordert bessere Absicherung - 5. November 2026
- 4.11.2026 Best Execution: Börsenhandel oder OTC – was ist für den Anleger günstiger? - 4. November 2026