Ausgabe 10/2022,

01. Oktober 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bundesregierung plant, die Belastungen der Gas- und Strombezieher um bis zu 200 Milliarden Euro zu senken. Der Gas- und Strompreisdeckel wird die Inflationsrate reduzieren. Dieser Effekt ist in Frankreich, wo es bereits seit Oktober 2021 eine Begrenzung der Preise für Gas und Strom gibt, deutlich zu erkennen.

In Frankreich lag die Inflationsrate im September bei 6,7 %, in Deutschland dagegen bei 10,9 %. Vor der Einführung der Preisbegrenzungen lag die Inflationsrate in Frankreich stets auf ähnlichem Niveau wie in Deutschland.

Quelle: wellenreiter-invest

Eine Reduzierung der Inflationsrate wird den Druck auf die EZB, die Zinsen aggressiv zu erhöhen, reduzieren. Dies hilft sowohl der Wirtschaft als auch dem Staat, der wegen der Subventionierung der Gas- und Strompreise zusätzliche 200 Milliarden Euro Schulden verzinsen muss.

An den Börsen ist die Stimmung der Anleger auf einen neuen Tiefpunkt gefallen. Viele denken an die Finanzkrise 2008 und befürchten einen Crash. Allerdings gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen der Börsenentwicklung 2008 und der aktuellen Entwicklung. Damals kam der Zusammenbruch der Lehman-Bank unerwartet. Derzeit diskutieren wir seit Monaten über die schrittweise Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

  • Starker USD, schwacher EURO: bekannt und eingepreist
  • Hohe Inflationsraten: bekannt und eingepreist
  • Zinserhöhungen: bekannt und eingepreist
  • Hohe Energiepreise: bekannt und eingepreist
  • Gewinnrückgang bei Unternehmen: bekannt und eingepreist

Das Potential von negativen Überraschungen ist, ausgehend von den per 30.9.22 vorliegenden Informationen, nicht mehr so groß. Vielleicht gehen die Unternehmensgewinne stärker zurück als erwartet, vielleicht werden nach der Beschädigung der Nordstream-Gasleitungen noch weitere Gaspipelines beschädigt, vielleicht eskaliert der Angriffskrieg von Russland. Jedoch sind auch diese potentiellen Risiken bereits Bestandteil der täglichen Diskussionen.

Die Bewertungen an den Aktienbörsen spiegeln die Besorgnisse der Investoren deutlich wider. Die Kurse sind zurückgegangen. Als Langfrist-Investoren überlegen wir, wie wir einen Nutzen aus den niedrigen Kursen ziehen können. Niedrige Einkaufspreise laden zur Erhöhung von Investments ein, und dies derzeit sogar in zwei Bereichen:

  • Unternehmensbeteiligungen (= Aktien) sind deutlich günstiger als zu Jahresbeginn. Die Stimmungslage der Anleger ist extrem schlecht. Dies legt nahe, dass die Kurse nahe an ihrem Tiefpunkt angekommen sind.
  • Anleihen liefern – jetzt erstmals nach mehr als zehn Jahren – wieder diskussionswürdige Zinserträge. Damit lohnt sich eine nähere Prüfung, in welchen Märkten akzeptable Zinserträge zu erzielen sind.

Meine Empfehlung ist: bereiten Sie sich darauf vor, dass Sie in den nächsten Wochen und Monaten günstige Investmentchancen nutzen können.

Wenn Sie ein Depot unterhalten, in dem Positionen in den letzten Monaten einen starken Rückgang erlitten haben, habe ich einen besonders attraktiven Hinweis für Sie:

  1. Lösen Sie diese Positionen in Zeiten von niedrigen Kursen auf.
  2. Investieren Sie den Erlös zeitnah in ein „abgeltungsteuerfreies Depot“.
    Damit meine ich ein Depot im Rechtsrahmen eines lebenslang steuerbegünstigten Versicherungsvertrages.

Auf diese Weise reduzieren Sie die Steuerlast, die Sie auf Gewinne in einem Investmentdepot zu tragen haben. Sie können die gleichen Positionen, die Sie bisher hielten, zeitnah neu investieren und den erwarteten Wertanstieg damit künftig steuerfrei wachsen lassen. Dies ist möglich, weil das Versicherungsunternehmen für jeden einzelnen Vertrag ein separates Depot eröffnet, auf dem dann genau die Fonds und ETFs investiert werden, die Sie wünschen. Sie haben die volle Auswahl: Jeder Fonds und jeder ETF, der eine ISIN-Kennzeichnung hat und zum Kauf zugelassen ist, steht zur Verfügung.

Nähere Informationen sende ich Ihnen sofort auf Anforderung.

Den Kapitalmarktausblick per Oktober 2022 finden Sie hier:

Kapitalmarktausblick per Oktober 2022 (ihrkonzept.de)

Das Musterportfolio 3 für die lebenslang steuerbegünstigten Versicherung gemäß Tarif LVL70 liegt nunmehr (nach acht Jahren und neun Monaten) bei plus 119 Prozent. Dies entspricht einem durchschnittlichen Wertzuwachs von 9,9 % pro Jahr. Die Allokation wurde am 6. Mai angepasst und enthält seitdem einen Anteil von 50 % kurzfristiger Staatsanleihen Deutschland ohne Wertschwankungen. Wir warten noch etwas ab und werden dann diese 50 % von geldmarktnahen Positionen wieder in die Aktienmärkte investieren.

Hier ist der Link:

LVL70 – Musterportfolios 2 und 3: Ergebnisse per 28.09.2022 und Allokation ab Oktober 2022 (ihrkonzept.de)

Herzliche Grüße
Walter Feil

 

Für nähere Auskünfte stehen meine Tochter und ich jederzeit zur Verfügung.
Sie erreichen uns wie folgt:

Walter Feil:
Mail: wf@ihrkonzept.de
Tel.: 07223 – 990 98 11

Carina von Oosten:
Mail: co@ihrkonzept.de
Tel.: 07223 – 990 98 13

 


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Walter Feil
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