Rohstoff-Aktien mit besonderen Chancen – Anpassungen in Strategiedepot 2 und 3

Geposted von Walter Feil am

Parallel zur Erholung der Kurse für Goldminen-Betreiber ist seit etwa Mitte Dezember 2013 auch eine Erholung der Aktien von Rohstoff-Lieferanten zu beobachten. Die Kurse dieser Aktiengruppe sanken in den letzten drei Jahren extrem.

  • Das Dickschiff „World Mining“ von BlackRock, das sich auf die hoch kapitalisierten, führenden Minengesellschaften weltweit konzentriert,  verlor seit Anfang 2011 über 50 %
  • Der auf kleinere Gesellschaften spezialisierte „Earth Exploration Fund“ verlor in der gleichen Zeit über 80 %. Dieser Fonds ist vor allem auf Unternehmen, die mit der Exploration von Rohstoffvorkommen befasst sind, spezialisiert und war seit seiner Auflegung in allen Marktphasen extrem volatil: in fallenden Märkten sanken die Kurse doppelt so schnell wie die Kurse der großen Minengesellschaften, in steigenden Phasen stiegen sie alleredings auch doppelt so schnell (in 2009 z.B. um plus 153 %)

Vor einem allgemein stabilen Hintergrund für die Aktienmärkte erwarte ich, dass die Mitte Dezember begonnene Aufwärtsbewegung in diesem Marktsegment keine Eintagsfliege ist, sondern eine anhaltende Erholung der Minenwerte einläutet. Wie ein auf diesen Sektor spezialisierter Vertreter von BlackRock bestätigte, sind die Investoren dieser Welt sind in diesem Sektor nach drei Jahren Baisse extrem unterinvestiert. Eine Trendwende würde zu anhaltenden Mittelzuflüssen in dieses Marktsegment führen – und Mittelzuflüsse führen zu steigenden Kursen.

Ich habe deswegen im Strategiedepot 2 eine vorsichtige Position von 2,5 % aufgebaut und im Strategiedepot 3 eine aggressivere Position von knapp 5 %. Für Strategiedepot 1 ist diese Position, die eine hohe Volatilität aufweist nicht geeignet, da im im Strategiedepot 1 die Wertschwankungen stets sehr gering und vor allem nicht vom Aktienmarkt abhängig sein sollen.

In Strategiedepot 2 habe ich zusätzlich die Investitionen in europäischen Aktien des Mid- und Smallcap-Segments über einen Fonds mit Absolute-Return-Ansatz erhöht. Auch die Investitionsquote in europäische Anleihen wurde erhöht, da dieser Bereich weiterhin von den Zinssenkungen in der europäischen Peripherie (Konvergenz = Angleichung der Zinssätze an den niedrigeren Zinssatz in den Kernländern) profitiert.

Reduziert habe ich die Investments in Japan, die bisher übergewichtet waren.

Walter Feil
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