Die Elektrifizierung der Weltwirtschaft benötigt enorme Mengen an Materialien. Besonders wichtig sind Rohstoffe, die für Stromproduktion, Stromtransport und Energiespeicherung benötigt werden. Zu den wichtigsten gehören Kupfer, Uran, Lithium, Nickel und seltene Metalle.

Kupfer – das Metall der Elektrifizierung

Kupfer spielt eine zentrale Rolle im Energiesystem. Es wird benötigt für Stromleitungen, Transformatoren, Elektromotoren, Windkraftanlagen, Solaranlagen und Rechenzentren. Ein Elektroauto benötigt beispielsweise etwa viermal so viel Kupfer wie ein herkömmliches Fahrzeug.

Auch Stromnetze und Ladeinfrastruktur erhöhen die Nachfrage erheblich.

Uran – die Rückkehr der Kernenergie

Ein weiterer wichtiger Rohstoff ist Uran. Viele Länder verlängern derzeit die Laufzeiten bestehender Kernkraftwerke oder planen neue Reaktoren. Der Grund ist einfach: Kernenergie liefert stabile Grundlast – unabhängig von Wetter oder Tageszeit. In einer Welt mit wachsendem Strombedarf gewinnt sie daher wieder an Bedeutung.

Lithium – der Schlüssel zur Energiespeicherung

Lithium ist vor allem für Batterien wichtig. Es wird benötigt für Elektroautos, stationäre Stromspeicher und mobile Elektronik. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien wächst auch der Bedarf an Energiespeichern. Damit steigt die Bedeutung dieses Rohstoffs.

Ein neues Industrie-Zeitalter

Die Kombination aus KI-Revolution, steigender Energienachfrage und wachsendem Rohstoffbedarf führt zu einer Entwicklung, die wir seit Jahrzehnten nicht gesehen haben. Technologie, Energie und Rohstoffe verschmelzen zu einem neuen wirtschaftlichen System. Man könnte sagen: Wir erleben den Beginn eines neuen geopolitischen Industrie-Zeitalters.

Bild mit freundlicher Unterstützung von ChatGPT

Wir werden die weitere Entwicklung dieses neuen Industriezeitalters aufmerksam verfolgen und die Investments in den langfristig steuerbegünstigten Versicherungen Schritt für Schritt an diesen Zyklus anpassen.

Walter Feil