Bonds in schwierigem Fahrwasser

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Seit Ende Oktober erzielten die in USD ausgegebenen Anleihen der Emerging Markets Unternehmen einen deutlich schlechteren Wertzuwachs als die mit vergleichbarem Rating versehenen USD-Unternehmensanleihen. Der wesentliche Grund hierfür waren wachsende Risikoaufschläge. Bei den Investoren wuchs die Besorgnis, dass die stark gestiegene Verschuldung der Unternehmen in den Emerging Markets diese anfälliger gegen einen starken USD werden lassen. Capital Economics erwartet allerdings keine weitere Verschärfung … …zum Artikel.

Wachstumstempo geht zurück

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Das Wirtschaftswachstum in Sub-Saharan Africa schwächt sich ab. Nächstes Jahr ist das geringste Wachstumstempo seit den späten 1990ern zu erwarten. Die Gründe hierfür sind vielfältig und in den einzelnen Ländern auch unterschiedlich. Das beherrschende Thema ist allerdings der Rückgang der Rohstoffpreise, vor allem das Preisniveau von Öl. Der globale Boom der Rohstoffpreise ist zu Ende. Länder, die in hohem Maße … …zum Artikel.

Die Golf-Staaten stellen sich auf niedrige Ölpreise ein

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Die niedrigen Ölpreise führen bei den ölproduzierenden Ländern zu einem deutlichen Rückgang der Einnahmen. Einige Länder, allen voran Venezuela und Russland, leiden sehr unter dem Einnahmenrückgang. Die Golf-Staaten kommen dank ihrer gigantischen Finanzreserven auch mit niedrigeren Einnahmen gut zurecht. Saudi Arabien: nur leichte Wachstumsabschwächung Das Wirtschaftswachstum in Saudi Arabien ging im Oktober nur geringfügig auf 3,6 % zurück, von zuvor 3,8 % im … …zum Artikel.

Kohleproduktion deckt den wachsenden Bedarf nicht

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Indien verfügt über die fünftgrößten Kohlereserven der Welt. Trotzdem reicht die Produktion nicht aus, den inländischen Bedarf zu decken. Seit 2009 bleibt die Kohleförderung unter dem schnell wachsenden Bedarf zurück. Stromausfälle behindern die Wirtschaft Zwei Drittel der Stromproduktion in Indien erfolgt durch Kohlekraftwerke. Die hinter dem Bedarf zurückbleibende Kohleproduktion und Probleme beim Transport der Kohle zu den Kraftwerken führen zu häufigen … …zum Artikel.

AAB-Depot – aggressiv – im November 2014

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01.11.2014 Start mit einer Investitionsquote von Euro 908.246 In die starke Erholung während der zweiten Monatshälfte Oktober wurde die Investitionsquote schnell hochgefahren. Die Lombard-Kreditlinie von Euro 500.000 ist per 1.11. mit Euro 328.391 beansprucht. Die Investitionen fokussieren sich ausschließlich auf die Aktienmärkte. Für den November erwarte ich eine weitere Erholung in mehreren Aktienmärkten: Die US-Märkte profitieren weiterhin von dem stabilen … …zum Artikel.

Leichte Abschwächung

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Die Weltwirtschaft hat sich im Oktober leicht abgeschwächt. Das in London ansässige Research-Institut Capital Economics analysiert in seinem Global Economics Update vom 3. November die neuesten PMI-Daten wie folgt: Das globale Wirtschaftswachstum hat im dritten Quartal 2014 vermutlich seinen Höhepunkt für dieses Jahr überschritten. Die Daten in den USA wurden im dritten Quartal etwas durch einmalige, hohe Verteidigungsausgaben nach oben getrieben. Der Wachstumstrend in … …zum Artikel.

AAB-Depot – aggressiv – im Oktober 2014

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01.10.: Start mit 190.000 Euro Liquiditätshaltung Das AAB-Depot aggressiv startete mit Euro 397.846 investiertem Kapital und einem Kontoguthaben von 189.968 in den Oktober. Gemeinsam mit dem kostenfrei bereitgestellten Lombardkredit (siehe „Lombardkredit – die verkannte Perle“) bis zu Euro 500.000 steht damit ein Budget von Euro 689.968 zur Verfügung, die für etwa ab Mitte Oktober erwarteten Chancen zu nutzen und bei gedrückten Kursen neu … …zum Artikel.

Niedrige Bewertung öffnet neue Chancen

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Die neusten Daten über das Wirtschaftswachstum in den Emerging Markets unterstreichen, dass die BRICs (Brasilien, Russland, Indien und China) nicht mehr so stark wachsen wie in früheren Glanzzeiten. Von 2007 bis heute sank deren Wachstumstempo (alle BRICs zusammengerechnet) von seinerzeit über zehn Prozent auf jetzt um die fünf Prozent. (siehe linke Grafik). Das Wachstumstempo der Non-BRICs, somit die kleineren Staaten … …zum Artikel.

Große Unterschiede zwischen den Wirtschaftsregionen

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Das globale Wirtschaftswachstum wird im kommenden Jahr wieder leicht zunehmen. Das Wachstumstempo wird jedoch weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt der Vorkrisenjahre liegen. Eine starke Belebung der Wirtschaft in den USA und in Großbritannien wird durch ein geringes Wachstum nahe einer wirtschaftlichen Stagnation in der Eurozone und in Japan ausgeglichen. Ein Rückgang der Energie- und Rohstoffpreise wird die Inflationsrate allgemein niedrig halten. … …zum Artikel.

Exporte in die USA wachsen langsamer

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Ein starkes Wirtschaftswachstum in den USA führte früher stets zu einem deutlich beschleunigten Wirtschaftswachstum in den Emerging Markets. In den 2000er-Jahren wuchsen die Exporte der EM-Länder in der Regel zweistellig, wenn in den USA das Wirtschaftswachstum um zwei bis drei Prozent anzog. Im aktuellen Aufschwung in den USA gilt dieser Erfahrungswert jedoch nicht mehr: die Exporte der EM in die USA wachsen mit deutlich … …zum Artikel.

Anleihen teuer – Aktien jetzt günstiger

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Für Anleihen bester Bonität werden seit geraumer Zeit Preise bezahlt, die noch vor einigen Monaten unvorstellbar erschienen. Bei einem Zinsertrag von 2,0 % kostet eine Anleihe das 50-fache ihres Ertrages, um einmal in der Sprache einer Aktienbewertung (KGV) zu formulieren. Viele Anleger sind deswegen auf Anleihen mit schlechterer Bonität ausgewichen. Hierzu zählen auch die Unternehmensanleihen von US-Firmen und die Anleihen … …zum Artikel.

Kein Grund zu übertriebener Besorgnis

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Die heute veröffentlichten PIM-Daten (PMI = Purchase Manager Index = Einkaufsmanagerindex) unterstreichen, dass sich das globale Wirtschaftswachstum im Oktober kaum verlangsamt hat. Die Befürchtungen, dass das globale Wirtschaftswachstum zum Stillstand gekommen sein könnte, sind übertrieben. Die Daten zeigen jedoch, dass die Wirtschaft in den verschiedenen Regionen der Welt mit unterschiedlichem Tempo wächst. Dies unterstreicht, dass noch ein langer Weg vor … …zum Artikel.

Inflationsraten bleiben niedrig

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Die Inflationsraten gingen im September in den meisten Ländern der Emerging Markets weiter zurück. Damit erreichte die durchschnittliche Inflationsrate in den Emerging Markets den niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Der Rückgang der Inflationsraten wurde wieder einmal von Asien angeführt (dunkelblaue Linie). In den Lateinamerika dagegen stieg die Inflationsrate weiter an (hellgraue Linie), in den Emerging Markets von Europa stieg sie ebenfalls … …zum Artikel.

EZB unterstützt Banken in Italien und Spanien

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Die EZB hat am 2.10. bekanntgegeben, künftig auch Anleihen ABS-Markt (ABS = Asset Backed Securities = mit Sicherheiten hinterlegte Anleihen) anzukaufen. Über dieses ABS-Kaufprogramm wird heftig diskutiert. Vor allem Deutschland ist damit nur sehr bedingt einverstanden, da diese ABS-Papiere häufig hohe Risiken beinhalten. Der in der Schweiz beheimatete Nachrichtendienst „ZürcherFinanzbrief“ meint, dass die EZB damit vor allem den Banken in Italien … …zum Artikel.

USD mit kleiner Zwischenerholung

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Der US-Dollar stand per Mai 2014 kurzfristig auf fast 1,40. Seitdem wertete die US-Währung rasant auf, so dass wir per Mitte September nur noch 1,25 USD für einen Euro erhielten. Die letzten Tage kehrte sich die Entwicklung um. Gestern erhielten wir wieder fast 1,27 USD für einen Euro. ECR-Research betont, dass die keine Umkehr des Trends darstellt, sondern nur eine allenfalls … …zum Artikel.

Die Weltwirtschaft wächst weiter – trotz der schwachen Eurozone

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Wenn wir derzeit die heimischen Medien durchblättern, könnten wir den Eindruck gewinnen, dass das Wirtschaftswachstum dieser Welt zum Stillstand gekommen ist. Der Anleihemanager BANTLEON weist in seinem jüngsten Kommentar „Investment – Insight“ vom Oktober (zu Recht!) darauf hin, dass es auch außerhalb der Eurozone noch „Wirtschaft“ gibt: Die US-Wirtschaft expandiert weiterhin stabil mit etwa drei Prozent annualisiertem Wachstum mit weiterhin steigender Tendenz … …zum Artikel.

AAB-Depot – aggressiv im September 2014

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Das AAB-Depot aggressiv (Historie Juni 2012 bis Juni 2014 siehe unter Musterdepots) startete mit Euro 558.000 investiertem Kapital und einem Kontoguthaben von 110.000 in den September. Der per Anfang August noch in Anspruch genommene Lombard-Kredit wurde bis Ende August vollständig abgebaut. Die Investitionen im US-Aktienmarkt haben zunächst einmal Pause. Sie erscheinen mir kurzfristig rückschlagsgefährdet. Europa hängt weiterhin mit seinen Problemen wegen mangelnder Reformen … …zum Artikel.

Niedrige Bewertungen laden zu Investments ein

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Die Bewertungen der Aktienmärkte in einigen Ländern aus der Gruppe der Emerging Markets (EM) sind weiterhin niedrig. Nach dem leichten Rückgang der Aktienkurse im August und noch in den September hinein ist die Bewertungs-Schere zwischen dem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) zwischen den DM (Developed Markets) und den EM auf Sicht der nächsten zwölf Monate wieder etwas aufgegangen. Die günstigsten Bewertungen finden wir … …zum Artikel.

Das globale QE-Zeitalter setzt sich fort

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Seit dem Zusammenbruch der Lehman-Bank im Jahr 2008 wurde die Geldversorgung der Industrieländer von ursprünglich etwa drei Billionen USD auf über neun Billionen USD verdreifacht. Unternehmen in der Eurozone zögern immer noch mit Kreditaufnahmen In den USA haben die Unternehmen („Non-Financials“) die Kreditaufnahme von 2010 bis 2012 stark ausgeweitet. (siehe blaue Linie, linke Grafik). nach Einem Rückgang der Kreditaufnahmen in … …zum Artikel.

Emerging Markets leiden unter Geldabflüssen

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Seit Anfang September wurden auf breiter Basis Währungen der Emerging-Markets-Länder verkauft. Dies führte in einigen Ländern zu einer deutlichen Abwertung und weckt Befürchtungen, dass sich die Entwicklung vom Mai letzten Jahres wiederholen könnte. Seinerzeit hatte eine missverstandene Äußerung von Ben Bernanke (damaliger Chef der US-Notenbank) dazu geführt, dass Investoren hohe Summen aus fast allem Emerging Markets zurückzogen. Das Londoner Research-Institut … …zum Artikel.