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Ausgabe 10/2021

2. August 2021

Guten Tag, reader reader.

Zu Recht sind wir verärgert über das Verwahrentgelt, das mittlerweile fast alle Banken erheben, wenn wir größere Summen auf Geldkonten parken. Nur: den Dieb, der viermal so viel aus unseren Konten stiehlt wie das Verwahrentgelt ausmacht, den haben wir nicht so stark im Visier.

Nehmen wir an, wir hätten die viel zitierten 100.000 Euro auf dem Konto. Die Bank bucht uns 0,5 % Verwahrentgelt ab. Zinserträge erhalten wir keine. Die Folge: Am Jahresende stehen nur noch 99.500 Euro auf dem Konto. Das sehen wir. Das nehmen wir bewusst wahr – und knirschen mit den Zähnen.

Der unsichtbare Dieb
Der Dieb, von dem ich spreche, den sehen wir nicht. Sein Diebstahl erfolgt schleichend und für uns unsichtbar. Jede Nacht, inklusive Samstag und Sonntag. Jede Nacht stiehlt er uns fünfeinhalb Euro aus unserem Guthaben.

Sie haben es schon bemerkt: ich spreche von der schleichenden Geldentwertung, von dem Kaufkraftverlust, von der Inflation. Wenn wir unterstellen, dass die Kaufkraftentwertung unseres Geldes bei 2 % liegen würde, dann stehen nach einem Jahr eben nur noch 98.000 „Kaufkraft“ auf dem benannten Konto, vor Abbuchung des Verwahrentgeltes. Nur sehen wir das nicht so deutlich. Die Zahl auf dem Kontoblatt ist ja immer noch 100.000 Euro. Wenn wir uns jedoch etwas kaufen wollen, dann brauchen wir nächstes Jahr eben keine 100.000, sondern 102.000 Euro.

Fatale Folgen über längere Zeit
Dies erscheint nach einem Jahr noch nicht so dramatisch. Das nehmen wir hin. Was aber, wenn wir von unseren Vermögensreserven in „Geld“ längere Zeit leben wollen? Was, wenn wir einen Entnahmeplan einrichten, der uns von Alter 65 an für längere Zeit einen Zuschuss zum Lebensunterhalt garantieren soll? Dann hat dieser nächtliche Diebstahl, dieser fortwährende Kaufkraftverlust, diese Geldentwertung fatale Folgen.

Die Grafik zeigt ein Guthaben von exakt 100.000 Euro. Daraus buchen wir zu jedem Jahresende genau 3.000 Euro ab. Wie lange reicht das Guthaben? Richtig: 33 Jahre. Dann ist noch ein kleiner Rest von 1.000 Euro auf dem Konto.
Entnahme-3000-euro-gleichbleibend
Der nächtliche Dieb stiehlt uns acht Jahre
Jetzt passen wir die jährliche Entnahme an die Geldentwertung an. Wir erhöhen die anfänglich 3.000 Euro um 2 %. Jedes Jahr um 2 % vom Vorjahresbetrag. Dann sieht die Entwicklung so aus:
Entnahme-3000-euro-gleichbleibend-um-2-Prozent-erhoeht
Der aufmerksame Leser wird sofort bemerken: Das Konto ist jetzt acht Jahre früher abgeräumt. Das bedeutet: diese schleichende Geldentwertung, dieser jede Nacht wieder und wieder auftauchende Dieb, stiehlt uns acht Jahre Entnahmezeit. Der Ausgleich des Kaufkraftverlustes durch erhöhte Entnahmen führt dazu, dass wir das in diesem Beispiel benannte Geldvermögen acht Jahre früher aufgebraucht ist als ohne Inflation.

Unsere Erben werden enttäuscht sein
Nun sagen Sie vielleicht: ok, aber ich will ja gar keinen Entnahmeplan. Das Geld soll einfach nur sicher geparkt werden und irgendwann an meine Kinder oder Enkel vererbt werden. Dann kalkulieren wir einmal gemeinsam, was diese 100.000 Euro irgendwann später noch wert sind.

Wir starten wieder mit Euro 100.000 und rechnen nun mit einer „negativen Rendite“ von 2 % jährlich. Die grüne Linie in der Grafik zeigt an, welche Ziffer auf dem Kontoauszug steht. Die orange Linie zeigt, was sich Ihre Kinder und Enkel „später einmal“ davon leisten können.
10-000-Euro-mit-2-Prozent-Negativ-Rendite
Aktienmärkte rentieren langfristig deutlich besser als jedes Geldkonto
Sie kennen unsere Empfehlung, wie Vermögen sinnvoll allokiert werden könnte, schon seit langem. Klicken Sie auf den Link. Er führt Sie auf die Webseite mit dem Kapitalmarkt-Ausblick für August. Dort haben wir die Entwicklung der Aktienmärkte in den letzten 10 Jahren für Sie aufbereitet, und natürlich einen Kommentar über die künftigen Aussichten.

Ausblick August 2021: kurzfristig volatil, langfristig weiter positiv (ihrkonzept.de)


...und das Ganze auch noch steuerbegünstigt


Der folgende Link führt Sie zu den Ergebnissen, die das Musterportfolio für die lebenslang steuerbegünstigte Vermögensanlage im Rechtsrahmen unserer Luxemburger Versicherung erzielt hat.

LVL70 - Musterportfolios 1-3: Ergebnisse per 31.07.2021 und Allokation ab August (private-insuring.de)


Ergänzung durch Immobilien
Und der Immobilienmarkt? Es ist schwerer geworden, eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen. Primus Valor meldet trotzdem, dass der bereits geschlossene Fonds ICD 9 planmäßig einkauft. Und: vor zwei Wochen wurde der jetzt aktuelle Fonds ICD 11 für die Investoren geöffnet.

Primus Valor meldet planmäßigen Verlauf für ICD9+ (ihrkonzept.de)



Herzliche Grüße
Ihr Walter Feil
Ihre Carina von Oosten



Für nähere Auskünfte stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen uns wie folgt:

Walter Feil: Tel. 07223 – 990 98 11, Mail: wf@ihrkonzept.de
Carina von Oosten: Tel. 07223 – 990 98 13, Mail: co@ihrkonzept.de